Von der Grundlagenforschung zur Versorgungssicherheit - PRAEVENIRE

Von der Grundlagenforschung zur Versorgungssicherheit

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Durch die schnelle Reaktion der Forschung, Diagnostik- und Pharmabranche können frühe Diagnosen und Therapien schnell und wirksam bei Patientinnen und Patienten ankommen. Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie der Weg von der Grundlagenforschung zur Versorgungssicherheit aussehen kann. Im Zuge des 151. PRAEVENIRE Gipfelgesprächs im Rahmen der 7. PRAEVENIRE Gesundheitstage im Stift Seitenstetten, besprachen Expertinnen und Experten aus Gesundheitswesen und Politik nötigen Schritte von der Grundlagenforschung zur Versorgungssicherheit.
Im Stift Seitenstetten diskutierte im Mai 2022 bei einem PRAEVENIRE Gipfelgespräch eine hochkarätige Expertenrunde rund um Dr. Andreas Bergthaler, Leiter des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie am Zentrum für Pathophysiologie, Infektion und Immunologie den Weg der Grundlagenforschung hin zur Versorgungswirksamkeit am Beispiel der COVID-19 Pandemie. 
Die Expertenrunde war sich einig, dass die schnellen Reaktionen in der Forschung und Diagnostik dazu beigetrugen, das COVID-19 Virus zu bekämpfen und seine Ausbreitung einzudämmen. Mit der Kenntnis der Genomsequenz des Virus konnte die sofortige Entwicklung von PCR-Tests sowie der heute zur Verfügung stehenden Impfstoffe ermöglicht werden. Die Grundlagenforschung ist dabei entscheidend für die Entwicklung früher Diagnosen und Therapien und das schnelle Eingreifen der Medizin.
Ein essenzielles Thema bei früher Diagnose und Therapie ist auch der Umgang mit Seltenen Erkrankungen (SE). Der schnellste und einfachste Weg zur frühzeitigen Diagnose bei diesen kann unter anderem durch das Neugeborenen-Screening (NGS) erfolgen. Eine rasche und frühe Diagnose biete die Chance für schnellere Behandlungen oder Betreuung schon im Säuglingsalter. Zudem kann an der Entwicklung neuer Therapien gearbeitet werden. Auch im Falle von Krankheiten, wie Tumoren, können frühe Diagnosen große Chancen für die Betroffenen darstellen, wenn nicht sogar Leben retten. Mithilfe der neuesten Generation von PET/CT können strahlungsarme Ganzkörperaufnahmen schnell erstellt werden. Damit können Krankheiten durch bildgebende Verfahren identifiziert werden, beispielsweise Tumore.

Dr. Bergthaler hielt zu Beginn des Gipfelgesprächs im Stift Seitenstetten ein Impulsreferat über den Weg aus der Grundlagenforschung zur Versorgungswirksamkeit, anschließend diskutierte die hochkarätige Expertenrunde, bestehend aus Stefan Baumgartner (Geschäftsführer IQVIA GmbH), Stefanie Braunisch (Mitglied des NEOS Parlamentsklubs), Dr. Nathalie Landstetter (Illumina) und Dipl.-Ing. Dr. Stefan Sauermann (University of Applied Sciences Technikum Wien) über die Chancen der Grundlagenforschung und Möglichkeiten der Versorgungswirksamkeit am Beispiel der COVID-19 Pandemie. 

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