SEITENSTETTENER MANIFEST

Die Entstehung des Seitenstettener Manifests zur zukünftigen onkologischen Versorgung Österreichs

Im Rahmen des zweiten PRAEVENIRE Gesundheitsforums in Seitenstetten vom 10.-13. Mai 2017, fanden sich am Rande der Sessions und Gespräche mehrere Experten zusammen. Sie nahmen die Anregungen der Vorträge und Diskussionsrunden auf und begannen sich gemeinsam über ein wesentliches Thema zu verständigen. Der Philosophie von PRAEVENIRE gemäß waren sie überzeugt, dass nur eine vorausschauende und ganzheitliche Sichtweise auf das Gesundheitssystem zielführend sein kann. Ihr gemeinsames Thema ist die Lage der onkologischen Versorgung Österreichs. In diesem komplexen medizinischen Teilgebiet ist Österreich, was die Zugänglichkeit von innovativen Therapien für jedermann angeht, aktuell weltweit im Spitzenfeld. Gleichzeitig lässt sich am Beispiel der Onkologie diskutieren, wie es um die Innovationsleistung der österreichischen Forschung bestellt ist, wie Früherkennung und Rehabilitation neu gedacht werden können, wie die vertrackte Kostendebatte konstruktiv geführt werden könnte und was die aktuellsten Entwicklungen von Big Data für Veränderungen bringen werden.

Diese Gruppe aus Gesprächsteilnehmern, bestehend aus Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Riedl, Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna und Mag. Martin Schaffenrath, formulierte das Seitenstettener Manifest zur zukünftigen onkologischen Versorgung Österreichs. Dr. Armin Fidler verfasste eine Präambel zum Manifest, die es in den Kontext der Philosophie von PRAVENIRE stellt. Die feierliche Präsentation fand zum Abschluss des Gesundheitsforums mit einer Verlesung und Unterzeichnung des Manifests statt.

PRAEVENIRE Präambel  Seitenstettener Manifest

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