Generika und ihr Potential für den Erhalt der solidarischen Komponente des österreichischen Gesundheitssystems

PRAEVENIRE Gipfelgespräch

Im Sinne der auch von der PRAEVENIRE Initiative „Gesundheit 2030“ vorgegebenen „structure follows strategy“-These wurde die bereits im Vorjahr geführte Debatte zum Thema „Beitrag der Generika für die solidarische Grundversorgung in Österreich“ weitergeführt und vertieft. Einige prägnante Impressionen zum Gipfelgespräch „Generika und ihr Potential für den Erhalt der solidarischen Komponente des österreichischen Gesundheitssystems“:

 „Ein zentraler Themenbereich, der auch für das Krankenhaus sehr wichtig ist, ist der Einsatz von Generika. Diese sind für uns ein ganz wesentlicher Beitrag zur Kostensenkung, weshalb ich froh bin, wenn mehrere Anbieter am Markt sind“, so Gernot Idinger, Leiter der Anstaltsapotheke LKH Steyr & Lead Buyer pharm. Produkte GESPAG. Für Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, „ist es wichtig den Standort Europa zu stärken und vor allem auch KMU zu fördern, um damit Versorgungssicherheit für Österreicherinnen und Österreicher zu gewährleisten.“ Dr. Christoph Baumgärtel, Geschäftsfeld Medizinmarktaufsicht bei AGES, geht davon aus, dass „Generika sich bereits etabliert haben. Ein wesentlicher Vorteil von Generika ist, dass wir Alternativen haben, wenn es zu Lieferengpässen kommen sollte. Und auch die Aufklärung ist weiterhin sehr wichtig, da Patienten mit Generika wenig anfangen können und es weiterhin Aufklärungsgespräche benötigt, um das Vertrauen in Generika zu schaffen.“ Für Dipl.-Ing. Dr. Christa Wirthumer-Hoche, Verfahrensleitendes Mitglied des BASG & Leiterin der AGES MEA, sind „die Verhinderung der Monopolisierung und die Stärkung der Wirtschafts- und Wettbewerbsfähigkeit Europas“ wichtige Themen die im Sinne einer sicheren Versorgung für die Österreicherinnen und Österreicher diskutiert werden müssen.

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