Generika und ihr Potential für den Erhalt der solidarischen Komponente des österreichischen Gesundheitssystems

PRAEVENIRE Gipfelgespräch

Im Sinne der auch von der PRAEVENIRE Initiative „Gesundheit 2030“ vorgegebenen „structure follows strategy“-These wurde die bereits im Vorjahr geführte Debatte zum Thema „Beitrag der Generika für die solidarische Grundversorgung in Österreich“ weitergeführt und vertieft. Einige prägnante Impressionen zum Gipfelgespräch „Generika und ihr Potential für den Erhalt der solidarischen Komponente des österreichischen Gesundheitssystems“:

 „Ein zentraler Themenbereich, der auch für das Krankenhaus sehr wichtig ist, ist der Einsatz von Generika. Diese sind für uns ein ganz wesentlicher Beitrag zur Kostensenkung, weshalb ich froh bin, wenn mehrere Anbieter am Markt sind“, so Gernot Idinger, Leiter der Anstaltsapotheke LKH Steyr & Lead Buyer pharm. Produkte GESPAG. Für Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, „ist es wichtig den Standort Europa zu stärken und vor allem auch KMU zu fördern, um damit Versorgungssicherheit für Österreicherinnen und Österreicher zu gewährleisten.“ Dr. Christoph Baumgärtel, Geschäftsfeld Medizinmarktaufsicht bei AGES, geht davon aus, dass „Generika sich bereits etabliert haben. Ein wesentlicher Vorteil von Generika ist, dass wir Alternativen haben, wenn es zu Lieferengpässen kommen sollte. Und auch die Aufklärung ist weiterhin sehr wichtig, da Patienten mit Generika wenig anfangen können und es weiterhin Aufklärungsgespräche benötigt, um das Vertrauen in Generika zu schaffen.“ Für Dipl.-Ing. Dr. Christa Wirthumer-Hoche, Verfahrensleitendes Mitglied des BASG & Leiterin der AGES MEA, sind „die Verhinderung der Monopolisierung und die Stärkung der Wirtschafts- und Wettbewerbsfähigkeit Europas“ wichtige Themen die im Sinne einer sicheren Versorgung für die Österreicherinnen und Österreicher diskutiert werden müssen.

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Die PRAEVENIRE Gesundheitstage 2020 in Seitenstetten finden nun vom 14. bis 16. Oktober 2020 statt.

Für uns hatte und hat, insbesondere als „Gesundheitsforum PRAEVENIRE“, die Gesundheit aller Teilnehmenden, der Vortragenden, Mitwirkenden und natürlich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach wie vor höchste Priorität. „Die Gesundheitstage 2020 ausfallen zu lassen, war aber keine Option für uns“, betont PRAEVENIRE Präsident Dr. Hans Jörg Schelling. Sämtliche Vorarbeiten, ExpertInnengespräche und Gipfelgespräche für das Weißbuch „Zukunft der Gesundheitsversorgung“ sind, nicht zuletzt durch den engagierten Einsatz von Videokonferenzen, bereits so weit fortgeschritten, dass wir uns entschlossen haben, die PRAEVENIRE Gesundheitstage 2020 in Seitenstetten auf den Zeitraum 14. bis 16. Oktober zu verschieben. Wir sind sicher, dann bereits ein für alle Beteiligten „sicheres“ Umfeld bieten zu können. Wir werden die kommenden Wochen auch dafür nützen, das PRAEVENIRE-Programm zu aktualisieren.

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