Der Standard: Österreich: Generika könnten sparen helfen

Österreich könnte bei der Verwendung von Nachahmepräparaten (Generika) noch aufholen. „Wir lassen da 150 bis 250 Millionen Euro liegen“, sagt Christoph Baumgärtel von der Medizinmarktaufsicht der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Ein Problem sei jedoch etwa die Lieferfähigkeit mancher Produzenten.

„Der Anteil der Generika an den patentfreien Arzneimitteln beträgt in Österreich 49 Prozent“, sagt Claudia Gnant vom Generika-Produzenten Sandoz. In Ländern wie Deutschland ist dieser Anteil mit an die 80 Prozent zum Beispiel wesentlich höher. Allerdings müsse man einrechnen, dass dort die Preise für Originalpräparate höher sind.

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